Es ist Sonntag. 10.30 Uhr. In einer halben Stunde startet die Saison auch für die weibliche Jugend A. Alle versammeln sich auf der Haydnstrasse am Andersen-Nexö-Gymnasium. Ja, wir haben auch den Stadtplan gebraucht. Siehe auch Google maps. Alle da. Heimmannschaft, Gastmannschaft und zwei motivierte Schiedsrichter aus Radebeul. Angesetzte wohlgemerkt, was ja auf Grund der Schiedsrichtersituation in dieser Saison in unserer Spielklasse schon der Luxus ist. Wir danken dafür. Könnte losgehen - sollte man meinen. Da stehmer nun und gucken dumm - wo treibt der Hallenwart sich rum?
Wie soll man das, so sensibel wie möglich, ohne Strafen zu riskieren und ohne falsch verstanden zu werden und trotzdem dem eigenen Unmut Luft machen zu können, in diese Zeilen packen.
Darf man gegen Unterzahl spielende auch Unterzahl (Gleichzahl) spielen, oder muß man ergänzen, wenn man genügend Spieler hat? Ist es sportlich vertretbar einzuwechseln, wenns dann knapp wird oder doch lieber gleich zu sechst? Lieber 5:1 und hinten hat jeder einen oder 6:0 mauern? Mit solchen Problemen schlägt man sich plötzlich rum, wenn der HC Großenhain in Unterzahl kommt.
Weibliche Jugend A/B - wie geht das? Der HVS machts möglich. Da in der A Jugend weiblich im Bezirk nur zwei Vereine eine spielfähige Mannschaft gemeldet haben, bilden wir mit der B-Jugend Staffel eine Spielgemeinschaft. Nach anfänglichen Unklarheiten über Spieldauer und Schiedsrichterentgelte klappt das jetzt aber eigentlich ganz gut.
Da war es mal wieder - das Prestigeduell der wJB gegen den HCS Neustadt. Alle Jahre wieder treffen wir uns, um herauszufinden, wer schneller gewachsen ist und handballerisch dazugelernt hat. Seit nunmehr 3 Jahren auf Augenhöhe mußte Fortuna doch mal auf unserer Seite sein. Das Hinspiel im verschneiten Neustadt war dank einer unterirdischen Schiedsrichterleistung einfach nicht zu gewinnen. Also auf zu neuen Wegen und hochmotiviert ans Werk.
Da is man nun in einer Alterklasse, wo man denkt die morgendlichen Ausflüge in die tiefste Provinz sind vorbei...nix is. Morgens um neun Anwurf in Dippoldiswalde. Puh, da können wir uns ja beim besten Willen nich dran erinnern, wann wir das letzte Mal so zeitig gespielt haben. Aber macht nichts, nach langer Durststrecke, spielerischen und personaltechnischen Verlusten und dem letzten Punktspiel vor xten Wochen muß irgendwie der Spaß am Spiel wieder her und natürlich zwei Punkte.
Gestern hatten wir unser 6. Spiel der Saison. Nach der gewohnten Erwärmung ging es eigentlich gut mit einem verwandelten Hasen los. Doch das war das wahrscheinlich längst gefühlte Spiel...Wir standen ewig in der Abwehr....es gab tausend Freiwürfe und kein Zeitspiel!! Doch trotzdem bekamen wir ab und zu den Ball und verwandelten viele Konter. Und so stand es zur Halbzeit 7:1...
Trotzdem war in der Halbzeit gedrückte Stimmung...da wir auf keinen Fall unser ganzes geben konnten...Wir gewannen mit 18:6...doch niemand war richtig glücklich...da
Am 15.11. stand DAS TEAM wieder einmal auf dem Parkett.
Der Gegner war Motor Dippoldiswalde.
Für unser Team ging es gleich sehr gut los. Viele Tore, kein Gegentreffer. Das ging so bis zum ersten Timeout bei einem Spielstand von 0:7 für Klotzsche.
Die Abwehr hat die gute Spielerin aus- und unschädlich gemacht.
Vieles haben wir ausprobiert und regelrecht geübt. Kombinationen und Einzelgänge haben gut funktioniert.
Außer ein paar Lattentreffern oder Abschweifern war auch die Trefferquote ziemlich hoch.
Endlich hat es geklappt! Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Saison haben wir nun unseren ersten Sieg erkämpft...mit unserem neuen Kampfspruch (Wir sind: EIN TEAM! ^^) haben wir eeendlich auch mal als Team gespielt! Doch es war spannend...so richtig eindeutig konnten wir unser Können nicht beweisen, doch zum Schluss hat es gereicht. Durch die (nichtfunktionierende) Technik wussten weder die Spieler noch die Tribüne wie lange wir noch spielen und wie es steht...doch auch das hat seine Vorteile!
So. Wir sind nun auch in die Saison gestartet. Unser erstes Auswärtsspiel der Saison führte uns nach Radeburg. Ein nicht so ganz gelungener Start in der ersten Hälfte ließ uns mit 2 Toren zur Halbzeitpause zurückliegen. Irgendwie wollte noch nicht so richtig neue Saisonstimmung aufkommen. Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte waren auch noch nicht so das Optimum. Fünf Tore lagen wir mittlerweile zurück. Eine Auszeit und der Spruch des Tages: "15 Minuten reichen uns zum Gewinnen!" So sollte es doch tatsächlich sein - fast zumindest.